In Hamburg kommt die Kunst und Kultur zu kurz

In der letzten Woche wurde bekannt, dass die Hamburger Kunsthalle Meisterwerke verkaufen soll. Der Stiftungsrat der Kunsthalle soll demnach von Direktor Hubertus Gaßner geforder haben, eine Liste mit Kunstwerken zu erstellen, die verkauft werden können. Gegenüber einiger Zeitungen bestätigte Gaßner auch: “Ja, es hat diesen Auftrag vom Stiftungsrat gegeben, diese Liste zu erstellen.” Als Hintergrund der Forderung sollen die Schulden der Kunsthalle sein. Immerhin 1,5 Millionen Euro.

Und auch an anderen Stellen wird von der Stadt gespart. So wurde am Ohlsdorfer Friedhof, nicht zu vergessen mit 391 ha der größte Parkfriedhof der Welt und ein Anziehungspunkt zahlreicher Touristenströme, insbesondere im April und Mai während der Rhododenronblüte,  auf cirka 20-30 Metern die Einfriedung erneuert. Der bestehende Zaun ist kunstvoll geschmiedet. Dieser Zaun wird offensichtlich durch “Ware von der Stange” ersetzt. Es ist eine Verschandelung ohne Gleichen.

Es werden über 300 Millionen Euro, geplant war rund die Hälfte, für ein neues Protzobjekt in der Hafencity, die Elbphilharmonie, gezahlt. Zudem halten sich Politiker aus Hamburg und Schleswig-Holstein eine eigene Hausbank, die HSH Nordbank, für die schon Milliarden aus Steuergeldern gezahlt wurde.

Liebe Politiker, ich möchte nicht an einer Bank beteiligt sein, die kein Konzept hat. Wann wird endlich bei dieser Bank die Reißleine gezogen?

Kommentar schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

*

*