Stromversorger-Wechsel - schwer gemacht

Wie ich hier schon berichtete wollten wir von einem Berliner Anbieter zu Hamburg Energie wechsel. Unser alter Versorger hatte uns und auch gegenüber Hamburg Energie die Kündigung bestätigt. Nur wohl nicht gegenüber dem Netzbetreiber, in diesem Fall die Vattenfall Europe Distribution Hamburg, die wiederum Teilinhaber unseres Ex-Stromversorgers ist. Seltsam, oder?

Auf meine Feststellung, dass der Wechsel doch bestätigt war, wurde mir von Hamburg Energie jetzt gemeldet:

Sie haben Recht! Die … GmbH hat uns gegenüber dem Wechsel
zugestimmt. Die notwendige Netzabmeldung wurde jedoch nicht vorgenommen.

Ein Lieferantenwechsel gliedert sich immer in zwei Schritte: Wir als neuer
Lieferant müssen zunächst die Kündigung bei Ihrem Altlieferanten
einreichen und die positive Rückmeldung abwarten. Anschließend melden wir
Sie beim zuständigen Netzbetreiber an. Ihr Altlieferant muss nach seiner
Zustimmung zum Wechsel wiederum die Abmeldung an den Netzbetreiber senden.

In Ihrem Fall wurde dies jedoch von der …. GmbH versäumt, so
dass die Vattenfall Europe Distribution Hamburg GmbH einer Netzanmeldung
von HAMBURG ENERGIE nicht zustimmte.

Ein Anbieterwechsel sollte doch zum Tagesgeschäft von Versorgern gehören. Warum so etwas dann immer wieder schief läuft, ist und bleibt mir ein Rätsel.

Kommentare

  1. Das ist echt nicht zu verstehen. Da kann man doch schon fast von Kalkül ausgehen. Zumindest bleiben die “alten” Kunden auf diese Weise noch ein paar Wochen oder Monate im Bestand. Ich kann mir nämlilch auch nicht vorstellen, dass Ihr die ersten wart, die bei der … GmbH gekündigt haben und Sie mit dem ganzen Ablauf deswegen nicht vertraut waren.
    Wie ist die Sache denn eigentlich ausgegangen?

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