Wieder alles schlecht beim HSV

Die Fans des HSV sind wieder einmal gefrustet und lassen dieses in verschiedenen Foren richtig krachen. Da wird von vielen schon der Rauswurf von Trainer Bruno Labbadia gefordert oder am besten sollte man fast alle Spieler verkaufen und ganz bei null anfangen. Klagen und leiden auf höchstem Niveau kann man dazu nur sagen.

Trainer Bruno Labbadia ist im vergangenen Sommer von den Verantwortlichen des HSV für drei Jahre verpflichtet worden. Damals wurde ihm zugesichert, dass er etwas aufbauen kann. Er hatte da schon gesagt, dass es auch Rückschläge und vielleicht einmal keine Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb geben könnte. Die Fans wollen auch das etwas aufgebaut wird. Was diese aber nicht wollen sind Niederlagen, verpasste Qualifikationen für die Champions League (Europa League scheint schon bei dieser Übermannschaft zu wenig zu sein) und schlechte Spiele.

Diese schlechten Spiele gab es aber am Anfang der Saison gar nicht. Ganz im Gegenteil. Der HSV präsentierte sich auf dem Platz wie schon lange nicht mehr und spielte lange Zeit ganz, ganz oben mit. Und das, obwohl das Team Ausfälle wie die von Paolo Guerrero, Zé Roberto, Eljero Elia usw. zu verkraften hatte.

Am kommenden Donnerstag treffen die Hamburger im Viertelfinale auf den belgischen Meister Standard Lüttich. Das Team von Labbadia gilt bei den meisten Experten als Favorit in diesem Vergleich, womit sogar der Halbfinaleinzug möglich wäre. Dort könnte man auf den FC Fulham oder den VfL Wolfsburg treffen. Beides Mannschaften, die der HSV mit einer konzentrierten Leistung schlagen kann. Damit könnte der Weg frei sein, ins Finale der Europa League am 12. Mai im heimischen Volkspark Stadion (noch HSH Nordbank-Arena). Dort ist alles möglich, sogar ein Sieg gegen Liverpool oder Valencia.

Der HSV zusammen mit seinem Trainer Bruno Labbadia hat bis heute Großartiges vollbracht. Bei ein wenig mehr Glück oder weniger Verletzungspech wäre in der Bundesligatabelle noch etwas mehr drin gewesen. Der HSV ist dabei, auch auf dem Platz, zu einem europäischen Spitzenclub zu werden. So dass, sogar Weltklassespieler wie Ruud van Nistelrooy das Trikot der Rothosen überstreifen.

Liebe Fans und Kritiker, die Saison ist noch nicht gelaufen. Das letzte was das HSV-Team aber jetzt benötigt sind Diskussionen um den Trainer oder wechselwillige Spieler (die gab es und wird es immer wieder geben). Der HSV ist auf dem richtigen Weg und schafft sogar den Spagat junge Spieler wie Aogo oder Rincon fest zu etablieren und andererseits auch in Europa zu einer festen Größe zu werden. Spieler wie Jansen oder Elia sind übrigens auch nicht viel älter.

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