Hamburg verkauft Beiersdorf-Anteile

Der mit dem Verkauf beautragten Deutschen Bank ist es nicht gelungen, die Anteile der Stadt Hamburg am Hamburger Unternehmen Beiersdorf (Markenherstellung der Produkte: Nivea, Tesa, Hansaplast) über dem unteren Ende der geplannte Preisspanne von 48 bis 50 EURO zu verkaufen. Die Papiere seien zu je 48 Euro pro Aktie abgegeben worden, sagte Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag am Mittwoch.

Hamburg erlöste somit 1,21 Mrd. Euro. “Mit diesem Geld können wir den 2003 aufgenommenen Kredit für den Einstieg zurückzahlen”, sagte Freytag. Abzüglich der damit verbunden Zinskosten habe die Stadt einen Gewinn von 7,8 Mio. Euro erzielt. Laut Freytag besteht kein direkter Zusammenhang zwischen dem Ausstieg der Stadt bei Beiersdorf und einer möglichen Beteiligung am Airbus-Mutterkonzern EADS.

Nach Senator Freytags Angaben gingen die Beiersdorf-Aktien an insgesamt 100 Investoren weltweit, davon allein rund zehn Millionen Aktien an fünf institutionelle Investoren. “Das zeigt deren langfristiges Interesse und die Hoffnung, dass Beiersdorf in den Dax aufsteigt”, sagte Freytag. Dieses wäre natürlich auch ein gutes Signal für die Wirtschaft und den Standort Hamburg.

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