Hamburger SPD - zurück in die Zukunft
Es verdichten sich immer mehr die Anzeichen, dass ein alt gedienter Sozialdemokrat an die Spitze der Hamburger SPD zurückkehrt. Die Rede ist von Henning Voscherau.
Von 1988 bis 1997 war der 66-jährige bereits erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. 1997 trat er nach einem unbefriedigenden Wahlergebnis zurück. Daraufhin kam die von ihm gewünschte Koalition mit der STATT-Partei nicht zustande. Stattdessen wurde ein rot-grünes Bündnis beschlossen. Er zog sich aus der aktiven Politik zurück.
Ein weiteres Zeichen für die Profillosigkeit der Hamburger SPD. Den jüngeren Vertretern in der Partei scheint keiner, eine Kanditatur gegen Ole von Beust bei der nächsten Bürgerschaftswahl in 2008 zuzutrauen. Jetzt soll es ein “alter Mann” richten, von dem viele Hamburger sagen, dass er ohnehin in der falschen Partei ist. Liebe SPD in Hamburg. Damit hättet ihr zwar einen Kanditaten, aber die Chance auf einen Umschwung in Hamburg verpasst ihr auch damit. Gefordert sind jüngere Leute mit Phantasie und Leidenschaft und nicht ein fast 70-jähriger Notar, der sich eigentlich sicher etwas schöneres vorstellen kann, als in Hamburg nochmals zu regieren.
Noch kann der Landesvorstand dieses durch eine geringe Unterstützung (Voscherau fordert mindestens 17 von 24 Stimmen) verhindern. Wäre Voscherau 10 Jahre jünger, würden sicher viele Hamburger an der Wahlurne für ihn stimmen, aber so kann ich mir beim besten Willen keine Abwahl Ole von Beusts vorstellen.
bosch schrieb am 03 Mar 2007 um 9:01 pm ¶
Das sind doch klassische selbstgemachte Leiden. Die Herren Kreisvorstände hätten den Hausarzt eben nicht wegputschen sollen, ohne eine halbwegs vernünftige Alternative für die Zeit danach in der Hinterhand zu haben. Und nun ist das Geschrei groß.
Daniela Mecher schrieb am 06 Mar 2007 um 8:15 pm ¶
dorothee raus
mathias raus
voscherau raus
und so soll es weiter gehen…
das Barett des Panzeroffiziers Nemann wird in den Ring geworfen.
http://www.welt.de/hamburg/article749263/Michael_Neumann__ein_Kandidat_wider_Willen.html
Analyse: Tritt Neumann an, werden die Wahlen 2008 in Hamburg kontrolliert verloren. Er ist noch zu jung für das Bürgermeisteramt.
Man sollte keinen Wahlkampf mit einem Kandidaten fphren, welcher noch ein paar Jahre auf die Weide muss…
ES kann doch nicht sein, dass neumann der/die geeignetste/aussichtsreichste unter 1.200.000 wahlberechtigen ist…
die presse hat noch folgende persönlichkeiten in der sogenannten “pipe”
lt taz: Gitta Trauernicht
lt fr-online: Olaf Schloz
lt spigel-online: Peer Steinbrück