HHLA geht an die Börse
Das monatelange Gerangel um die HHLA ist zu Ende. Das Logistikunternehmen, das zurzeit noch zu 100% der Stadt Hamburg gehört, wird vom Senat an die Börse gebracht. Somit ist ein Verkauf an einen strategischen Investor nicht mehr im Gespräch.
Ole von Beust bestätigte, dass 30 Prozent des Unternehmens als Stammaktien über die Börse verkauft werden. Das parallel laufende Bieterverfahren ist gestoppt worden. Somit kommt keiner der möglichen Investoren bei der HHLA zum Zuge, dieses waren unter anderem die Deutsche Bahn und auch Dubai Ports.
Somit wird eine Last von der Belegschaft fallen. Man hatte befürchtet, dass es zu Entlassungen und Verlagerungen hätte kommen können, wenn ein finanzstarker Investor bis zu 49,9 Prozent der Anteile übernommen hätte. Der Betriebsratschef Arno Münster sagte dem NDR, dass die Beschäftigten den vom Senat geplanten Verkauf an einen Investor abgelehnt und mit einem Bummelstreik gedroht hatten.
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