Mathias Petersen soll zurücktreten

Der Vorsitzende und mögliche Spitzenkandidat für die nächste Bürgerschaftswahl der Hamburger SPD Mathias Petersen gerät innerparteilich zunehmend unter Druck. Nach Kritik aus dem geschäftsführenden Landesvorstand wegen Führungsschwäche, schlechter Personalpolitik, einer fehlenden Wahlkampfstrategie und mangelnder inhaltlichen Schwerpunktsetzung, hat sich jetzt der Kreisverband Blankenese am Dienstag mehrheitlich dafür ausgesprochen, Mathias Petersen zu bitten, nicht mehr als Spitzenkandidat der SPD anzutreten, sagte der Kreisvorsitzende Uwe Mahlstedt der “Hamburger Morgenpost“. Nach Informationen der Zeitung „Die Welt“ gibt es eine ähnliche Empfehlung auch aus Sasel.

Begonnen hatte die Führungskrise der Hamburger SPD am Sonntagabend, als fünf von sieben Distriktvorsitzenden Petersen die Gefolgschaft verweigerten. Der 51jährige Mediziner, der seit 2004 SPD-Landeschef ist, wollte sich am 17. Februar von einem Sonderparteitag zum Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl wählen lassen.

Kommentar schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

*

*