Roger - warum?

Warum muß dieser begnadete Musiker es sich antun, mit drei Teenies und einem “Altrocker” um die Qualifizierung zum Eurovision Song Contest zu streiten. Nicht erst seit dem letzten Jahr, wo die Gruppe Lordi aus Finnland den Preis absahnte, ober besser abgruselte ist doch diese Veranstaltung zur Farce geworden.

Es gibt doch ausreichend Beispiele von Gruppen oder Sängern, die an solch einer Ausscheidung teilgenommen haben und von denen man dann nie wieder etwas gehört hat. Warum, Roger?

Die Anhängerschar in Deutschland wächst kontinuierlich und es ist kaum denkbar, dass durch diesen Auftritt heute im Schauspielhaus Hamburg viele dazu kommen.

Die Entscheidung ist ohnehin schon gefallen. Aufgrund des dubiosen Wahlverfahrens und der großen Anhängerschaft (insbesondere bei den Jugendlichen) können nur Monrose diesen Vorentscheid für sich entscheiden lassen.

Roger, warum nur?

Kommentare

  1. Hier ein Vorschlag für nächste Jahr!!!!

    Julia – das bin ich
    www. Juliasmusik. de

    Itzehoe 09.03.2007 Konzert im Goosmarkt, Kleine Paaschburg 2

    Rückblick!

    Es gibt Momente im Leben einer Frau, die sind nur schwer zu ertragen. Ein Konzert von Julia Schilinski zum Beispiel. Sie sieht fantastisch aus. Sie singt fantastisch. Und sie ist umgeben von vier sympathischen Männer, die sie offenkundig auch fantastisch finden. Da kann frau doch nur neidisch werden, Komplexe kriegen!

    Wenn sie jetzt wenigstens eine Zicke wäre. Oder dumm wie Kartoffelsalat. Aber nein. Julia Schilinski singt intelligente Lieder – und das auf Deutsch, Italienisch, Französisch und Portugiesisch. Und sie ist nett. So nett, dass sie sogar mit ihrer Band zum Konzert in den Goosmarkt kommt, obwohl im Vorverkauf nur acht Karten an den Mann gebracht wurden. Nicht mal Eintritt nehmen die Musiker dafür, sondern lassen bloß den Hut kreisen.

    Ein paar mehr Zuhörer als acht sind es am Ende zum Glück doch. Und sie erleben einen wunderschönen Abend. Julia Schilinski kann alles – von Chansonetten bis Rockröhre, von sentimental bis fröhlich, von Samba bis Spaßlied, von Klavier bis Tröte. Sie hat´s eben gelernt: Klassische Gesangsausbildung, Chorsolistin bei Stefan Gwildis, gefragte Studiosängerin, Dozentin für Popgesang an der Hamburger Sängerakademie – ein Multitalent.

    Die Texte, von denen viele aus der Feder von Anna Gwildis stammen, decken die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühle ab – die Liebe wird genauso besungen wie „Väter“ oder der „Wind“. Der Texte ist oft poetisch, nie abgedroschen, immer schön.

    Das Zusammenspiel der Musiker ist perfekt, ihre gute Laune ansteckend. Und ihre Spielfreude enorm. Die handverlesenen Zuhörer erklatschten sich so viele Zugaben, das Julia und ihre Männer am Ende wieder von vorn im Programm anfangen müssen.

    Und statt hinterher in der Garderobe zu verschwinden, plauschten die Fünf noch ganz locker in der Kneipe mit den Gästen.

    So wird ein Konzert, das eigentlich abgesagt werden sollte, schließlich zu einem großartigen Erlebnis. Und ja, es gibt tatsächlich einen Grund, neidisch zu sein:
    Wenn man nicht dabei war!

    (Text von Katrin Götz, schreibfisch@t-online.de www. journalistenbuero

    -schreibfisch.de )

    Julia & Band die nächsten Termine:
    Do.17.05 + Fr.18.05.2007, 20:30 Uhr
    Motte-Veranstaltungen, Eulenstraße 43, 22765 Hamburg-Ottensen
    Tel.: 040-39 92 62 40, Eintritt: 8,-/6,-€

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