HSV wenig hanseatisch

Was man in den letzten Tagen wieder über den HSV lesen muß, kennt man aus Jahren der Mittelmäßigkeit. Hatten die Beobachter gedacht, dass jetzt einmal Kontinuität und Ruhe (das hatten wir ja auch in den letzten beiden erfolgreichen Jahren) einkehrt, sieht sich jetzt eines Besseren belehrt.

Wie schon häufiger in der Vergangenheit läßt sich der Aufsichtsrat bzw. Mitglieder dieses Rates nicht lange bitten, wenn es darum geht gute Ergebnisse schlecht zu reden. Vor einigen Monaten war alles super und die Profi-Fußballmannschaft auf einem Höhenflug. Jetzt, wo es sehr bedrohlich für den HSV ist, kommen die “Räte” aus den Löchern und machen wieder einmal öffentlich Politik gegen die Clubführung.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Indiskretionen bezüglich Spieler- oder Trainerverpflichtungen. In den letzten beiden Jahren hatte man den Eindruck, dass dieses endlich der Vergangenheit angehört. Aber nein, jetzt wird wieder intern gestritten und gekämpft. Es scheint hier um die Profilierung einzelner und nicht um den Sportverein zu gehen.

Der HSV kann den vermeintlichen Abstieg nur entgehen, wenn alle, die Fans, Clubführung (auch der Auftsichtsrat), der Trainer und die Spieler an einem Strang ziehen. Sollte dieses nicht ganz schnell geschehen, wird der Bundesliga-Dino sich in der 2. Bundesliga wiederfinden.

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