Lange Wartezeiten für gesetzlich Versicherte

Was wir schon alle wussten ist jetzt durch eine Studie des Wissenschaftsinstitus der AOK belegt worden. Gesetzlich Krankenversicherte sind Patienten zweiter Klasse.

Gemäß der Studie des Wissenschaftsinstituts der Allgemeinen Ortskrankenkassen mussten selbst bei „akuten Beschwerden“  jeder vierte gesetzlich Versicherte (25,3 Prozent) mindestens zwei Wochen auf einen Termin bei einem niedergelassenen Arzt warten. Bei Privatversicherten traf dies nur für 7,8 Prozent der Patienten zu.

Der AOK-Studie zufolge bekamen Privatpatienten auch viel leichter umgehend einen Termin - vor allem bei Orthopäden. Die Benachteiligung mit längeren Wartezeiten bei dringender ärztlicher Versorgung bekämen insgesamt vor allem ältere gesetzlich Versicherte zu spüren.

Nach der Studie bekam nur knapp ein Viertel (23,4 Prozent) der gesetzlich Versicherten (GKV) sofort einen Termin zur akuten Versorgung. Bei Privatversicherten (PKV) lag die Quote höher (31,6 Prozent).

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